Startseite | Einrichtungen | Übersicht der Werkstatt | zurueck Zurück | Vor vor

 

Die Werkstatt (WfbM):

Unsere Aufgabe ist es, Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen bei der Erst- und
Wiedereingliederung in das Arbeitsleben fachlich und fundiert zu unterstützen. Menschen mit Behinderungen
wird eine Beschäftigung an modern gestalteten Arbeitsplätzen zur Erhaltung, Wiedergewinnung und Entwicklung
ihrer Leistungsund Erwerbsfähigkeit geboten.

 

Wir bieten 170 anerkannte Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen an. In der Förderstätte gibt es 21 Ein-
gliederungsplätze.

Berufliche Bildung:

Unser Auftrag ist die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben zu ermöglichen, eine angemessene
Bildung und Beschäftigung anzubieten, die Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit der behinderten Menschen
zu erhalten, zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederzugewinnen und dabei ihre Persönlichkeit weiter-
zuentwickeln.

Im Berufsbildungsbereich werden neue Mitarbeiter, die noch nicht in einer Werkstatt für behinderte
Menschen gearbeitet haben, gefördert und auf ihren weiteren beruflichen Lebensweg vorbereitet.

In einem bis zu dreimonatigen Eingangsverfahren wird geklärt, ob die Werkstatt für behinderte Menschen
der geeignete Ort für den beruflichen Weg ist. Daran schließt sich im gegenseitigem Einvernehmen der
Berufsbildungsbereich an.

Die Berufsbildung ist in einen Grundkurs und einen Aufbaukurs von je einjähriger Dauer gegliedert. Im
Grundkurs werden Fertigkeiten und Grundkenntnisse verschiedener Arbeitsabläufe sowie soziale Befähigungen
vermittelt und gefördert. Im Aufbaukurs werden Fähigkeiten zu Fertigkeiten gefestigt sowie Ausdauer und
Belastbarkeit ausgebaut.

Die individuelle berufliche Förderung und Weiterentwicklung der Persönlichkeit steht im Vordergrund.
Besonderes Gewicht haben arbeitsbegleitende Aktivitäten wie Sport, kreatives Gestalten, Spiel und Bewegung,
sowie Kulturtechniken und Training lebenspraktischer Fertigkeiten.

Arbeit und mehr:

Der Berufsalltag beinhaltet geregelte Arbeitszeiten, Werkstattvertrag, Arbeitsentgeld, Sozialleistungen und
Urlaub.

In den einzelnen Arbeitsgruppen sind Fachkräfte zur Arbeitsförderung tätig. Sie beeinflussen gezielt das
Arbeitsverhalten, die Arbeitsleistung, die sozialen Beziehungen, das allgemeine Grundwissen und Grundfertig-
keiten, sowie berufskundliche Kenntnisse.

Über den reinen Arbeitsbereich hinaus bieten wir Angebote zur Entwicklung der Persönlichkeit sowie zur
Erhaltung und Erhöhung der erworbenen Leistungsfähigkeit. Zu diesen arbeitsbegleitenden Maßnahmen
gehören z.B. Freizeitfahrten, Tagesausflüge, Fußball, Sport- und Bewegung, Malen, Theater, Kochen und
kreatives Gestalten.

Der Werkstattrat vertritt auf gesetzlicher Grundlage der Werkstättenmitwirkungsverordnung, die Interessen
der MitarbeiterInnen. Zu seiner Aufgabe gehört auch, die Anregungen und Beschwerden der Mitarbeiter
entgegenzunehmen und Lösungen zu finden. Unser Werkstattrat trifft sich einmal monatlich zu einer Sitzung
mit einer selbst ausgewählten Vertrauensperson aus der Werkstatt.